Aus Baerliners Leben

Mittwoch, 23. Januar 2008

Berliners Mutter zieht im Plegeheim in ein neues Zimmer eines Neubaus

Das Johanniterheim in Berlin-Zehlendorf hat einen Neubau erstellt, in dem meine Mutter endgültig am 23. Januar umgezogen ist. Einen Bericht vom Umzug findet man im Blog des Denkforums unter folgender Adresse

Freitag, 28. Oktober 2005

Geburtstagsfeier bei den Johannitern

Gestern wurden die Geburtstagskinder des Monats Oktober im Johanniterheim mit einer gemeinsamen Geburtstagsfeier geehrt. Zwei von den ehrenamtlich tätigen "Grünen Damen" hatten den Tisch für die neun Gäste liebevoll mit farbigem Laub, Eicheln und Kastanien geschmückt, und die Kuchen selbst gebacken. Es gab vier Sorten zur Auswahl, von denen Mutti und ich uns jeweils für ein Stück leckeren Apfelkuchen (Äpfel in Scheiben geschnitten und nicht zu süß) und eine Mandarinenquarktorte entschieden haben. Wie man auf dem Bild sieht, ist nur ein Stück übriggeblieben;-)

Mutti-bei-der-Geburtstagsfeier

Ein Foto der ganzen Kaffetafel habe ich auch noch machen lassen

Geburtstagtafel

Kaffetafel

Der Herr im Vordergrund war mit 93 Jahren der älteste Teilnehmer.

Geredet wurde nicht nur darüber, wer wann und wo geboren, aufgewachsen und im Lauf seines Lebens gewesen war, ehe er im Senioren- bzw. Pflegeheim der Johanniter in Berlin-Lichterfelde gelandet ist, sondern auch über die vielen Erfindungen im 20. Jahrhundert, die man sich Anfang des Jahrhunderts nicht vorstellen konnte. So soll an den Schulen noch unterrichtet worden sein, dass man keine Flugzeuge bauen könne, wohl unter dem Erlebnis des tödlichen Absturzes von Otto Lilienthal, obwohl der und andere Wissenschaftler nur die Aussage trafen, dass kein Mensch mit seiner Muskelkraft sein eigenes Gewicht in die Höhe heben und dort halten könne, was auch noch nicht widerlegt werden konnte. Aber man mißdeutete dies dahingehend, dass generell eun Flug nicht möglich sei (Erklärung habe ich aus WIKIPEDIA übernommen).

Wir haben dann auch noch überlegt, ob die Johanniter schon vor 120 Jahren am jetzigen Standpunkt ihr "Siechenheim" hatten, denn die jetzigen Bauten stammen aus den 60er Jahren und werden teilweise im nächsten Jahr abgerissen und neu erbaut, da viele Zimmer nicht den heutigen Pflegeanforderungen genügen.

Und da im Konferenzraum, wo wir feierten, auch eine Kopie einer Gründungsurkunde für die Neubauten hing, erfuhren wir (was niemand genau wußte):

1885 war es, als die Villenkolonie Carstenns noch in den Kinderschuhen steckte, dass der Johanniterorden an der Chausseestr.30 (Hindenburgdamm) ein ca. 10 ha großes Gelände erwarb und dort ein “Siechenhaus”, ein Heim für alte und kranke Männer des Arbeiterstandes erbaute. Diese Stätte der Nächstenliebe war im 20. Jahrhundert vielerlei einschneidenden Veränderungen ausgesetzt: Belegung mit Verwundeten im 1.Weltkrieg, Zwangsabtretung von Ackerland an die SS, starke Schäden im Bombenkrieg des 2.Weltkriegs. Ab 1954 gelang ein Neubeginn mit wiederhergestellten Wohnheimen und Neubauten, bis der Orden schweren Herzens einem Geländetausch zustimmen musste zu Gunsten des Klinikums “Benjamin Franklin”. Am neuen Standort in der Finckensteinallee wurden die so genannten “Berliner Heime” erbaut, in denen heute ca. 300 alte oder hilfsbedürftige Menschen ihren Lebensabend verbringen. (Quelle: Steglitzer Heimat )

Natürlich gab es nach Kaffe und Kuchen auch ein Gläschen Kirschlikör, mit dem auf die Gesundheit der Jubilare angestoßen wurde, damit man sich im nächsten Jahre wiedertreffen könne.

Montag, 3. Oktober 2005

100 Jahre Pauluskirche in Berlin-Zehlendorf

Gestern waren wir zum Festgottesdienst unserer Pauluskirche, die am 1. Oktober 1905 in Zehlendorf bei Berlin noch im Beisein von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht wurde. Seine Schatulle hat er aber für den Bau nicht geöffnet. Das Grundstück schenkte zwar Sidonie Scharfe der Gemeinde, aber das Geld für den Bau musste auch damals die Gemeinde schon selbst zusammenkratzen. Die Glocken der Kirche wurden wie üblich zweimal zum "Segen des Vaterlandes" eingeschmolzen, aber nach den jeweiligen Kriegen neu gegossen und geweiht. Zur Eröffnung riefen sie zu einer Taufe und einer Heirat.

1945 konstituierte sich in der Kirche die evangelisch-brandenburgische Kirche neu und Dibelius wurde noch vor der Kapitulation Berlins Bischof und ein paar Tage danach von Bersarin als Superintendent anerkannt.

In den 90er-Jahren wurde die Kirche im Innern umgebaut. Unter den Emporen wurden multifunktionale Räume eingerichtet, wo heute in den Wintermonaten warmes Essen für die Obdachlosen des Bezirks bei Gesprächen mit den freiwilligen Helfern ausgegeben wird. Gestern traf sich die Gemeinde dort zu einem Frühstück nach dem Festgottesdienst. Die Brötchen kamen zu einem Sonderpreis von der Kantine des gegenüberliegenden Finanzamtes.
Und die Räume werden auch von der Bezirksverwaltung genutzt, wenn die mal Platz für ihre Veranstaltungen brauchen.

Ansonsten finden regelmäßig Konzerte der Berliner-Bach-Gesellschaft in der Kirche statt.
Das nächste Konzert Ein Abend mit Stradivari am 6. Oktober ist sicher einen Besuch wert! Das eigentliche Highlight aber ist als Festkonzert die Messe H-Moll von Johann Sebastian Bach am 29. Oktober (siehe obigen Link)

Weitere Infos zur Pauluskirche gibt es hier

Donnerstag, 29. September 2005

Was von ALADIN mitgebracht: Katz und Maus....

Ich komme gerade von ALADIN zurück und habe etwas zum Schmunzeln mitgebracht....
Vorher
katz und maus
Nachher
satte katze

Na, dann werde ich mal auch mein Mittagsschläfchen machen;-))

Samstag, 24. September 2005

Siehste woll, da kimmta

Siehste woll, da kimmta,
lange Schritte nimmta,
siehste woll, da kimmta schon,
der versoffne Schwiederssohn


Welcher olle Berliner kennt diesen Text nicht und hat die Polka auch in zumindest der Tanzschule getanzt? Aber wer weiß, wo diese Kreuzpolka
herkommt? Ich habe es erst heute beim 120jährigen Jubiläum der Johanniterheime erfahren, wo meine Mutter gepflegt wird. Dort trat eine Trachtentanzgruppe der Pommerschen Landsmannschaft in Berlin auf und tanzte diese Polka zum Schluß ihrer halbstündigen Programms. Toll, was die ollen Leute da drauf hatten!

Hier ist ein Bild der Gruppe

Und eine andere Tanzgruppe kann man hier tanzen sehen

Ach so: die Polka kommt aus Stettin!

Sonntag, 10. Juli 2005

Meine neue Eckkneipe

In Berlin gab es mal an jeder Straßenecke - na fast an jeder;-) - eine Eckkneipe, wo sich die Leute aus dem Kiez uff eene Molle und een Korn
(konnten auch mehr werden) trafen, um untereinander zu kommunizieren. Heute im Zeitalter von TV und Internet gibt es diese Kommunikationsstätten nur noch in kleiner Zahl.

Also habe ich gestern im Netz eine virtuelle Kneipe aufgemacht:

Baerliners Eck

Mal sehen, wer sich dort blicken läßt.....

Samstag, 2. Juli 2005

Warum bin ich hier?

Ich habe doch schon ein Forum als Admin zu betreuen:

Baerliners Forum

Und nun noch ein Weblog? Ist das nicht zuviel? Hat das nicht Züge von Internetsucht?

Mal sehen, ob mir die Antwort noch einfällt....

Ein Grund könnte ja sein: Öfter mal was Neues probieren, obwohl Weblogs ja schon lange on the air sind

Aktuelle Beiträge

Berliners Mutter zieht...
Das Johanniterheim in Berlin-Zehlendorf hat einen Neubau...
baerliner - 27. Jan, 16:56
zur Stettiner Kreuzpolka
'Tschuldige den Ton, aber ist das nicht klar, dass...
Mareike (anonym) - 16. Okt, 19:02
Operettengala am Pfingstsonntag...
Am Nachmittag fuhren wir nach Potsdam zunächst...
baerliner - 5. Jun, 09:10
interessantes blog!
gut gemacht! kompliment! werne r http://mathematikos.uboo t.com
treo - 25. Apr, 21:42
Konzert auf der Burg...
Gestern sind wir zu Burg Beeskow gefahren und haben...
baerliner - 9. Apr, 12:26

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